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Reisetagebuch 34 - Verwöhnprogramm

19.07.2013 16:45

Ah so lässt sich Urlaub aushalten: entspannt ausschlafen, gemütlich Frühstücken mit dem Hund zu Füßen, ...

ich habe dann noch einige meiner Video-Aufnahmen von der Schule angeschaut - Bethel Worship! 
Dann war es irgendwann Zeit zum Mittagessen und ich habe noch mal Mais von Vorgestern Abend gegessen. Ich liebe Mais vom Kolben! ist einfach viel besser als aus der Dose.
 
Und dann habe ich mich in die Sonne gesetzt. Endlich wirklich mal Sonnen - für ganze 10 Minuten! Zum einen liebt Percy (der Hund) mein Sonnenöl so sehr, dass er es mir meistens gleich von den Beinen und Armen ab schleckt (bäh) und zum zweite, Su. kam von der Arbeit früher nach hause mit dem Angebot, dass wir uns Mani- und Pediküren machen lassen könnten. Wohoo!! Absolutes Verwöhnprogramm! 
 
So haben wir uns die Füße pflegen und massieren lassen und dann auch die Hände. Ach, das könnte ich jede Woche machen lassen, würde aber wohl etwas teuer werden. So entspannt wie wir dann waren, sind wir Snacks und Abendessen kaufen gegangen, haben alles Heim gebracht und zu- bzw. vorbereitet. Und nach einem leckeren Hähnchen-Ananas-Salat zum Abendessen sind wir zum Abendprogramm aufgebrochen: Drive-In Movies.
 
Manch einer kann sich an diese Hollywood Film Szenen erinnern, in der die Familien mit ihrem Auto ins Kino fahren und vom Auto aus den Film anschauen, und den Ton über das Autoradio hören. Ich habe das jetzt auch mal erlebt in Muscatine (https://grandviewdriveintheater.com/)! So toll - ganz anders als normales Kino oder unser verregnetes Open-Air Kino (zumindest in meiner Erfahrung bisher immer verregnet). Wir haben uns ein Double-Feature angeschaut, d.h. zwei Filme nacheinander und zwar: "Turbo" - genialer Film über eine superschnelle Schnecke, süßer Film, sehr zu empfehlen für Jungs. Und dann noch "Despicable Me 2" - nun dieser Film schießt alles ab. Mein bisheriger Top 1 Film der lustigsten Filmes dieses Jahres war "Die Croods" - aber dieser "Despicable Me 2" ist zum schreien komisch! 
Und so ungefähr lief das ab: wir haben unsere Snacks und Getränke selber mitgebracht, haben dort dann Sc.'s Schwester mit ihrer Familie getroffen, die uns einen Parkplatz reserviert haben. Dann wurden Campingstühle ausgepackt und die Snacks, Marshmallows und Früchte und dann saßen wir zusammen und haben geredet - für ca. 1-1.5 Stunden, bis es Dunkel genug war, dass wir den Film beginnen konnten. So habe ich die Zwillingsneffen (16 Jahre) kennengelernt, die so unterschiedlich sind, wie Tag und Nacht, sowie eine der beiden Nichten (die andere musste leider arbeiten) und den Schwager. Schön so ein zusammensitzen. 
 
Was natürlich bei einem Double-Feature dann automatisch passiert: es wird unglaublich spät! Und so war es bereits 1 Uhr morgens als wir dann unterwegs nach hause waren. Aber alles in allem - Genial!!!

Reisetagebuch 33 - locker bis gespannt

18.07.2013 07:33

12 Stunden - solange habe ich geschlafen! Ich kann mich kaum erinnern, wann ich das letzte mal so lange geschlafen habe. Aber ich habe auch gerade nichts zu tun, außer Schlaf aufzuholen, meine Zeit in Redding und in der BSW/-Bethel Church zu verarbeiten und das süße Nichtstun zu genießen. 

 
So fand mein Frühstück mittags um kurz nach 12 Uhr statt und bestand aus Maiskolben!! Lecker, könnte ich tatsächlich öfters essen - zum Frühstück meine ich. Weiter dann, habe ich fern gesehen (meine Lieblingsserie NCIS) und habe mich dann mal dran gemacht, meinen "Vortrag" für den Abend vorzubereiten.
 
Su. hatte mich ja "verfreiwilligt" - also gebeten, in ihrer Künstlergruppe über Prophetische Kunst zu sprechen und so habe ich mich ein bisschen mit Papa-Gott unterhalten, was er denn so generell gerade wichtig findet für die Leute, die kommen werden. Dann habe ich meine Notizen von der Schule durch gestöbert - wow, manches davon habe ich erst vor 2 Wochen gehört und schon fast vergessen, weil es so viel war. Es tat richtig gut, mir die Dinge noch mal anzuschauen. Habe einige meiner Handyaufnahmen angehört. Das war schon echt ein Privileg, diese Schule machen zu dürfen und so viel lernen zu dürfen. Und so habe ich mich vorbereitet, habe mir die Dinge raus geschrieben, die ich für wichtig empfand und ein paar von den Dingen, die Papa-Gott wichtig empfand und als alles erledigt war, setzte die Vorfreude ein. Keine Angst oder Nervosität, sondern schlichtweg Vorfreude! Ich war richtig gespannt, wer wohl alles kommen würde und wie sie wohl die Dinge empfangen und aufnehmen würden, die ich ihnen von Gott so weitergeben sollte.
 
Und dann habe ich das heiße Wetter genossen, mit einem Stück Schokoladenkuchen von gestern und einem Kaffee (mit Eiswürfeln) habe ich mich raus in die extrem schwüle Luft gesetzt. In den Schatten. Das mit dem Sonnen muss ich doch am Vormittag machen - das ist schon fast unerträglich, wenn du nicht richtig atmen kannst, weil du das Gefühl hast, den Kopf unter Wasser zu haben (ja, so schwül ist es). Aber ich beschwere mich nicht, sondern versuche es optimal zu genießen. :-D
 
Irgendwann trudelten Sc. und Su. von der Arbeit wieder zuhause ein und ich hatte bis dahin bereits eine ganz lang ausgedehnte und entspannte Schmusezeit und Streicheleinheit mit Percy genossen. Percy ist mir derzeit der liebste Mann! Er ist ein 13 Jahre alter Weinheimer Hund, leider mit ein paar Altersbeschwerden, aber so ein toller Hund! Und weil ich zuhause keinen Hund habe und mir derzeit auch noch keinen zulege, schenke ich ihm also meine ganze aufgestaute "ich-will-so-gerne-einen-Hund-zum-liebhaben"-Liebe und er liebt mich für all die Aufmerksamkeit! :-D 
 
Wir haben dann gemeinsam ein italienisches Restaurant ausprobiert zum Abendessen, bevor Su. und ich dann weitergefahren sind, zur Künstlergruppe.
Hui und dann ging es los! Ich hab mich so gefreut! 
Wir waren insgesamt (mit mir) 8 Personen, 7 Frauen und ein mutiger Mann. Su. hat die Gruppe und ihr Ziel kurz vorgestellt, da außer mir auch noch der Mann und eine Frau ganz neu waren. Danach durfte jeder sich kurz vorstellen und ich habe dann einfach übernommen. 
Oh - das ist es genau, was ich liebe, wenn ich von meinem Herzen erzählen darf, über das, was ich leidenschaftlich gerne mache (Malerei, Zeichnen, Gott folgen und ihn Lieben und Ehren) und ich andere mit meiner Begeisterung anstecken darf. So konnte ich der Gruppe einiges weitergeben, von dem was ich selber frisch gelernt habe, aber auch vieles, was ich die letzten zwei Jahre bereits zuhause in Lörrach erlebt und gelernt habe. Mir war nicht bewusst gewesen, was ich tatsächlich schon alles wusste! Und weil mir wichtig war, dass nicht einfach alles nur theoretisch ist, habe ich 2/3 der Zeit genutzt, um eine praktische Übung mit allen zu machen, um jedem zu zeigen, wie einfach das alles ist, dass es tatsächlich für jedermann ist und keine große Vorbereitung wirklich bedarf UND jeder von uns hatte am Ende etwas, was er/sie mit nach Hause nehmen konnte. 
Zwischendurch habe ich die einzelnen Personen ein bisschen beobachtet und hatte meine helle Freude daran zu sehen, wie hingegeben sie waren, etwas Neues zu wagen, wie sehr sie von Gott in dieser Übung berührt wurden und einfach diese Offenheit und das Vertrauen, die sie mir als ihnen fremde Person entgegen brachten.
 
Für mich war das alles sehr ermutigend und ich weiß, ich bin auf dem richtigen Weg. Und dass sich diese Gelegenheit schon gleich innerhalb 10 Tag nach Schulende aufgetan hat!! Das macht mich schon fast sprachlos! Gott ist einfach genial! Ich liebe es, wie er uns manchmal Wege führt, die wir alleine vielleicht nie gefunden oder gegangen wären, wenn er uns nicht ermutigt hätte.
 
Und als krönenden Abschluss für den heutigen Tag, haben Sc. und Su. mich zu Whitiy's (https://www.whiteysicecream.com/) Eiscreme eingeladen! Was für ein Erlebnis für den Gaumen! Ich habe mir ein Grand Central Station Malt mit Reeses Peanutbutter Cups bestellt. Das bedeutet, mein Eis hatte als Grundgeschmack Graham-Craker (spezielle Kekssorte) und Karamell und zusätzlich habe ich Reeses Peanutbutter Cups Stückchen drin. Boa - allein die Erinnerung lässt mir das Wasser im Mund zusammenlaufen!! Wenn du jemals in die Quad Cities kommst: gönne dir ein Whitey's Eis!
 
Ach und meine Heimfahrt von Frankfurt nach Lörrach am Sonntag habe ich am Morgen auch noch geregelt bekommen: dank Mitfahrgelegenheit.de werde ich direkt am Flughafen abgeholt und bis direkt vor meine Haustüre gebracht! Das ist doch mal ein Service, den die Deutsche Bahn noch nicht ganz drauf hat. 

Reisetagebuch 32 - Aufholen...

17.07.2013 05:06

Dienstag - und den halben Tag verbrachte ich damit, meinen Blog aufzuholen. Gestern habe ich nur einen Tag geschrieben, was geholfen hat aber mich nicht aufholen ließ. Und ich begann schon langsam ein bisschen zu vergessen, was ich erlebt habe! Nicht gut!

 
So habe ich heute morgen (mit dem TV neben dran - nicht unbedingt sehr produktiv) zwei Reisetagebucheinträge geschrieben und den heutigen angefangen...
 
Nach langem am-Computer-rum-sitzen habe ich dann entschieden, dass ich jetzt doch mal rausgehen sollte. Und so habe ich mir Sc.'s Fahrrad geschnappt und bin losgeradelt. Hui - so sehr ich Hitze liebe - wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist, wird es dann wieder etwas schwieriger. Und so war ich technisch gesehen nicht wirklich am Fahrradfahren, sondern bin mit dem Fahrrad durch die heiße Luft geschwommen. 
Wunderschöne Gegend hier! Ich bin durch einen Park gefahren, an einem Golf Platz vorbei und durch einige Nachbarschaften. Boa die Häuser! Na Villen müsste ich wohl nach Deutschem Standard sagen. Die Häuser hier werden zwar nicht so standhaft gebaut, wie in Deutschland, aber dafür sehen sie manchmal atemberaubend aus!!!
 
Ich bin dann eine "Anhöhe" rauf gefahren - war grad auf dem Weg - als mir ein Mann auf dem Fahrrad entgegen kam und er mir zu rief: "Careful Girl, that hill will kill you!" ("Achtung Mädel, dieser Hügel bringt dich um!" - im Sinne von der ist zu steil). Ich wusste gar nicht von welchem Hügel der spricht. So was wird bei uns in Lörrach als Hubbel beschrieben! Hahahaha!
 
Nach insgesamt 40 Minuten hatte ich dann genug, war durchgeschwitzt, ohne mich wirklich angestrengt zu haben. Und so bin ich zurück nach hause und habe den Rest des Nachmittags mit Percy dem Hund im Garten verbracht. So lässt es sich leben. 
 
Zum Abendessen haben wir dann Su.'s Mutter zu Besuch und es gab, Krautsalat, Hamburger und Maiskolben. Und als Nachtisch ein Mikrowellen-Schokoladenkuchen mit Vanilleeis. 
So habe ich die Eltern von beiden nun kennengelernt. Das war echt schön. 
 
Nach gemeinsamen Fernsehen, hab ich irgendwann die Mücke gemacht. Ich brauche meinen Schlaf, wenn ich morgen Abend einen Vortrag halten soll. Darauf freue ich mich schon, werde mich aber noch genauer vorbereiten müssen... also "Gute Nacht" :-)

Reisetagebuch 31 - Familie

16.07.2013 21:05
Heute sollte der Tag etwas anders ablaufen, denn Sc. und Su. müssen heute wieder arbeiten und so würde ich hoffentlich mit dem Blog wieder aufholen können! Einen Tag mal nicht geschrieben und plötzlich war ich total hinterher, weil ich immer so müde war um zwei Tage auf einmal zu schreiben.
 
Meine Kreditkarten Geschichte war immer noch nicht geregelt, aber wir haben einen Weg gefunden, wie ich an mein Geld komme. Das war schon mal eine große Erleichterung. Ich wollte nicht, dass die beiden das Gefühl haben, sie müssten alles für mich bezahlen. Aber das ist nun nicht notwendig. 
 
Mittags hatte ich dann einen Frisör Termin!! Mein deutscher Afro sollte nun endlich zu einer ausgewachsenen Frisur werden! Das war ein tolles Gefühl - ich glaube, jede Frau stimmt mit mir überein, dass ein Frisör Termin einfach gut tut!
 
Von dort Su. zeigte mir ihr Bürogebäude und wir sind dann alles drei zusammen zur Wise Guys Pizzaria gefahren - hmmm lecker!! Und so viel wie du essen kannst! Wohoo!
 
Als Abendprogramm haben wir Sc. Eltern A. und C. besucht in Geneseo und ich muss sagen: Ich liebe die zwei! So liebe Menschen,  kein Wunder, dass ich Sc. so sehr mag. Und A. ist ein Auto-Sammler. Er hat drei absolut schöne Klassiker in der Garage und war mehr als begeistert, sie mir zu zeigen und vorzuführen! Und dann kam die Überraschung: A. nahm uns auf eine kleine Fahrt mit. In einem Buick Electra 225 Convertible, Rot, offen und ich kam mir vor wie in einem Film der 50er oder 60er Jahre! Und es war der perfekte Abend. Wolkenloser Himmel, warme Abendluft, ein superschöner Sonnenuntergang und Dairy Queen Eis. WIE IM FILM!!! Als wir wieder im Haus der Eltern waren, habe ich dann noch eine Tour durchs Haus bekommen. Ich war noch nie in einem so großen schönen Haus!
 
Es war ein schöner Abschluss des Tages die Eltern von Sc. kennenzulernen und ihn dadurch auch besser kennenzulernen. 

Reisetagebuch 30 - die ganz amerikanische Erfahrung

16.07.2013 19:19
Sonntag! Heute nächste Woche bin ich schon wieder zuhause!! Naja aber zuerst genieße ich mal noch meine Zeit hier.
 
Manche Sachen ändern sich auch nicht wenn man in einem anderen Land ist. Ich bin wieder mal erst ca. 20 Minuten vor Abfahrt aufgestanden für den GoDi. Wie zuhause in Lörrach auch schon. So lange wie möglich schlafen :-)
 
Die Gemeinde "New Hope Church", die wir besuchten, ist eine eher charismatische Gemeinde und ich fühlte mich tatsächlich in die 90er Jahre zurückversetzt. Das war so cool und witzig und komisch zu gleich. Ich bin froh, dass wir im Jahr 2013 sind! Die Predigt war interessant! Zuerst war der Stil etwas gewöhnungsbedürftig. Nach dem ich mich jetzt an den Stil in Bethel gewöhnt hatte, war der Geschichten-Erzähl-Stil hier in der New Hope Church ganz anders. 
Das Thema der Predigt war "Timing - eine Zeit zu Pflanzen & eine Zeit zu Entwurzeln" und wir haben immer wieder darüber gesprochen. So war die Predigt über den ganzen Tag immer wieder im Gespräch. So sollte es sein.
 
Zum Mittagessen ging es zur Bierstube, wo es original Deutsches und Bayrisches Essen geben soll. Ich habe dort Weißwürste und Spätzle gegessen - nicht ganz so original - aber trotzdem lecker.
Aber ich habe da auch ein ganz besonderes Bier probieren können: das Uncommon Stout.
Stout ist ein dunkles Starkbier - dieses aber ist im Prozess mit Espressobohnen verfeinert worden. Ganz ehrlich - ich liebe Kaffee und ich trinke gerne Bier, das Uncommon Stout war absolut ein Erebnis. Eines der Sorte die wiederholt werden sollten.
 
Von dort waren wir dann alle 3 so erledigt (Deutsches Essen, Sonnenschein am Mississippi, leckeres Bier...) dass wir heimgefahren sind um alle einen ausgiebigen Mittagsschlaf zu machen. 
 
Dann ging es zum Baseball Game. Quad Cities River Bandits gegen die Dayton Dragons (https://www.milb.com/news/article.jsp?ymd=20130714&content_id=53738722&fext=.jsp&vkey=recap&sid=t459). Es war tatsächlich mein erstes Spiel welches ich live besucht habe und Sc. hat mir die Regeln erklärt. 
Das war echt cool! 
 
Ein insgesamt toller Tag! 

Reisetagebuch 29 - treffsicheres neues Hobby

15.07.2013 20:46
Samstag morgen - mein Blick fiel auf die Uhr und - JA ich habe ausgeschlafen!! Ich wusste schon gar nicht mehr, wie sich das anfühlt. :-D
 
Nachdem wir ein paar Happen gegessen hatten, haben Sc. und Su. mit zur Shooting Range (Schützenverein) mitgenommen, um mir zu zeigen, wie man schießt. Das fand ich ja mal superspannend! Noch zuhause, gab Sc. mir die erste Sicherheitsschulung mit einem Revolver und einer Halbautomatik. Hui so eine Waffe plötzlich so nah vor sich zu sehen und dann auch noch in der Hand zu halten - da wurde es mir dann doch anders. Das ist wirklich kein Spielzeug! (Nicht das ich das jemals dachte - aber jetzt war ich mir wirklich sicher!)
 
Bei der Shooting Range angekommen, war mein Selbstvertrauen ein bissel gesunken. Will ich wirklich lernen wie man schießt? Es ist schon ein beängstigender Gedanke. Mit den Ohrstöpseln in den Ohren ging es dann los. Zielscheiben aufgehängt und auf ca. 6 Meter Entfernung ausgerichtet, zeigte Sc. mir nun noch mal genau und langsam Schritt für Schritt wie der Revolver mit den 22er Monition geladen wird, was dabei beachtet werden muss und so weiter. Als nächstes zeigte er mir, wie gezielt und abgedrückt wird. BOOM - Ist das laut! Hahah ich bin morz gesprungen und habe dann entschieden, erst einmal ein paar Runden zu zuschauen.
 
Und dann nahm ich all meinen Mut zusammen und habe es selber ausprobiert. Und ich glaube, ich habe ein neues Hobby gefunden!! Und obwohl es laut ist und ich jedes Mal beim Knall erschrocken bin, wurde es immer einfacher für mich, zu zielen und die Mitte der Scheibe zu treffen. Das ich überhaupt getroffen hatte, hatte mich irgendwie überrascht. Und dann habe ich die 45.er Halbautomatik benutzt. Bäh! Extrem laut und und der Rückschlag der Waffe ist so extrem, dass ich beim ersten Schuss schon mal gleich in die Decke geschossen hatte und der Zweite machte es gerade noch so irgendwie auf die Scheibe. Dann habe ich sie abgegeben. Wie die Schauspieler damit so locker im Film immer rumschießen können, ohne sich dabei die Waffe ins Gesicht zu hauen mit den Rückschlag! 
Und als nächstes durfte ich das 22.er Gewehr ausprobieren. Und die Zielscheibe wurde gleich mal um weitere 6 Meter nach hinten verschoben. Somit wurde es schon mal gleich viel schwerer die Mitte zu treffen aber ich habe es versucht und mit jedem Schuss wurde es einfacher und machte es noch mehr Spaß! 
 
Wenn man vorsichtig ist, alle Regeln beachtet und nicht vergisst, dass man da gefährliche Waffen handhabt, dann ist der Schießsport eine tolle Sache. Sc. war beeindruckt, wie gut ich mich angestellt hatte, dafür dass es mein erste Mal war. 
 
Von der Shooting Range sind wir dann ein bisschen in der Gegend herum gefahren, haben uns Su. Elternhaus angeschaut, wo sie aufgewachsen ist. Alle haben immer gesagt, wie flach Iowa sein soll - hier hat es überall kleine Hügel und Täler(-chen) und so viele Mais- und Sojabohnenfelder! Wunderschönes Land. So ganz anders als Kalifornien und noch immer im gleichen Land! 
 
Den Nachmittag verbrachten wir im Haus, mit Mittagsschlaf oder einfach nur mit Ausruhen. und abends sind wir dann zum Quad City prayer Center zu einer Gebets- und Lobpreisnacht. Das ist ein Dienst, der die verschiedenen Gemeinden hier in den Quad Cities (https://de.wikipedia.org/wiki/Quad_Cities) verbinden will. 
Und es war so schön mit wieder ganz neuen Menschen Gott zu loben und anzubeten. Und während der Anbetung habe ich wieder mal in mein Sketchbuch gemalt und nach dem die Veranstaltung vorbei war, bin ich zur Frau des Pastors gegangen, um ihr das Bild zu zeigen und es hat sie total ermutigt und bewegt. So was freut mich immer total.
 
Den Tag haben wir dann mit feinem Frühstück abgeschlossen. Frühstück? Jup, da gibt es ein Restaurant, welches 24h rund um die Uhr Frühstück serviert und ich fand das ja gleich mal super! 

Reisetagebuch 28 - die 2-Staaten-Erfahrung

14.07.2013 16:05

Boa - so ein Hamsterrad!!! Nach bereits 2-3 extrem kurzen Nächten, war ich nicht unbedingt sehr scharf auf eine weitere, aber naja - ich habe ja Urlaub, ich werde das schon irgendwie nach holen können. Schließlich sollte ich heute einige Stunden im Flugzeug rumsitzen - da hab ich ja sonst nichts zu tun.
So haben wir um 6:20 Uhr früh am Morgen das Haus verlassen um C. zur Arbeit zu fahren und dann hat K. mich zur Bushaltestelle gefahren und mich in den richtigen Bus gesetzt, welcher mich dann direkt zum Flughafen brachte. 

Dort hatte ich dann genug Zeit, meinen Koffer abzuholen, welchen ich zur Lagerung abgegeben hatte. Und mir fiel auf, wie schwer er war! Und so fing ich an zu Beten: 'Jesus, ich brauche Hilfe! Oder meine Kreditkarte, die dann funktioniert!' Denn es kostet meistens recht viel, wenn der Koffer über dem erlaubten Gewicht ist. Also bin ich mit ziemlich bangem Gefühl zum Check-in und als ich an der Reihe war, meinen Koffer auf die Waage stellte, rutschte mein Herz gleich mal eine Etage tiefer! Alles blinkte los weil der Koffer so viel schwerer war als das höchste erlaubte Gewicht! Die Dame jedoch nahm einfach meine Reisepass in Empfang, druckte mein Ticket aus, gab mir alles mit den Worten: "there you go, lady, you're good to go!" (Bitte schön, meine Dame, alles in Ordnung). Dann nahm sie meinen Koffer von der wildblinkenden Waage als wäre nichts drin und ließ mich einfach stehen! Ihr hättet mein Gesicht für die nächste halbe Stunde sehen sollen!!! (DANKE JESUS!!)

 Und so hieß es: "Auf Wiedersehen Kalifornien!" und "Hallo Iowa!". Mit dem Haken, dass ich gar nicht nach Iowa geflogen bin, sondern nach Illinois!! Jup die Vereinigten Staaten sind so groß und dann gibt es auch noch 50 an der Zahl - da hatte ich wohl ein bisschen den Überblick verloren! Bevor du jetzt dir sorgen macht, dass ich wo ganz anders angekommen von, als ich hinwollte - Entwarnung! Mir wurde gesagt, ich soll nach Chicago fliegen, was ich gemacht habe. Was ich nicht auf meinem Radar hatte war, dass Chicago in Illinois liegt und Davenport (mein Ziel) in Iowa. Und so war ich ziemlich überrascht als ich von Su. erklärt bekommen habe, dass wir jetzt erst noch in einen anderen Staat fahren müssen!

Unterwegs haben wir noch kurz gegessen und ich kann nun sagen, dass ich auch endlich den Chicago-Hot Dog probiert habe. Ab jetzt wird kein Hot Dog mehr der selbe sein!! Und dann haben wir ein kleines Phänomen am Himmel gesehen: ein Stück Regenbogen hing einfach herum! Das war echt komisch da nirgendwo Regen zu sehen war, der Himmel strahlend Blau war und nur vereinzelt einparken Wölkchen zu sehen waren und an einer hing das Stück dran.

Su. hat übrigens eine kleine Gruppe von Künstlern, mit der sie sich einmal wöchentlich trifft, und sie hat denen von mir erzählt (dass ich kommen würde und so) und sie hat mich verfreiwilligt, dass ich am kommenden Mittwoch über Prophetische Malerei sprechen würde! Ich habe jetzt einfach mal zugesagt (mit großem Herzklopfen und viel Vorfreude) und Su. sagte darauf, dass sie mich gar nicht hätte Nein sagen lassen :-D S cool, was sich für Gelegenheiten hier gerade auftun!

Nach knapp 3 Stunden kamen wir dann Zuhause in Davenport an und ich habe mich gefreut Sc. endlich mal wieder zu sehen! Lange 9 Monate seit er und Su. in Lörrach waren. :-D

Wir haben dann noch einige Zeit zusammen gesessen und dann sind wir alle müde ins Bett gefallen.
 

Reisetagebuch 27 - alte neue Freundschaften Teil 2 oder auch 1000 Treppenstufen

13.07.2013 07:35

Oh wieder eine kurze Nacht, N. und ich haben schon mal gleich geredet bis um 1 Uhr morgens - wir mussten schließlich 12 Jahre aufholen! Aber weil er ja am nächsten Tag früh arbeiten gehen musste, sind wir um 6:30 Uhr bereits wieder aufgestanden, haben das Frühstück in die Hand genommen und sie unserer Wege gegangen: er zur Arbeit und ich auf Erkundungsmarsch! 

Aber dann bin ich doch erst nochmal in einem mini Café eingekehrt, mit Wifi und habe Mails gelesen, meinen gestrigen Blog geschrieben. Und ich hatte vor allem erst kurz ein bisschen Geld am Automaten abgehoben. Da saß ich also mit meinem tollen iPad und leckerem (!!) Kaffee mit Blick auf den Geldautomaten und aus dem nichts heraus fällt mir auf, dass $20 darin liegen. Ich habe gleichmal nachgeprüft, ob ich mein Geld Ei gesteckt hatte - Check. Meines war es also nicht. Und so fragte ich den Herrn, der am Tischchen direkt neben dem Automaten saß, aber seines war es auch nicht und er meinte nur: na das muss wohl ihr Glückstag sein. Und so habe ich $20 gefunden - buchstäblich im Geldautomaten!!

Dieser Mann hat dann ein Gespräch mit mir angefangen und es war sehr cool, weil er mir dann plötzlich all diese tollen Tipps gegeben hat,was ich mache könnte an dem Tag, was sehenswert ist und dann auch noch alles zu Fuß! Und er erzählte mir von den 1.000.000 Treppenstufen, die Mann da hoch gehen könnte und es würde sich total lohnenderen dem Ausblick und er erklärte mir sich wie ich sie finden kann, da sie scheinbar in nur sehr wenigen Reiseführern zu finden währen. Und so hatte ich schon gleich meine erste tolle Begegnung für den Tag.

Und dann lief ich los. Den Berg runter Richtung Bay unweit es aber so stark bewölkt und nebelig war, konnte ich die Golden GateBridge leider nicht wirklich sehen. Aber das war nicht schlimm. Ich bin dann Ambras entlang gelaufen an den Piers vorbei. Von dem Pier 39 hatte ich schon gehört, aber es war schon besonders, dass ich nun auch hier entlang laufen konnte.

Unterwegs wollte ich mir Dan. Etwas kaufen und es mit der Kreditkarte bezahlen, aber etwas funktionierte nicht und sie machte ich es halt in Bar. Mit den gefundenen $20 passte es ganz gut.
Beim nächsten Automaten wollte ich dann noch mal Geld holen, damit ich mir was zu essen kaufen kann und ich kam nicht mehr an mein Geld dran!!! Da machte sich dann etwas Panik breit. Ich hatte nur $11 in der Hand und wusste nicht, wie viel ich für den Zug am Abend brauchen würde, um zu meiner anderen Freundin zu fahren. Ich versuchte immer wieder an verschiedenen Automaten, denn das einer nicht richtig funktioniert, das kann ja vor kommen - aber alle?

Und so habe ich mich von den paar Snickers-Riegeln ernährt, die ich in der Tasche hatte und fand dafür diese Filbert Treppen, von denen der nette Mann am morgen gesprochen hatte.
1.000.000 Treppenstufen, das zähle ich nach, dachte ich mir. Und los ging es, im gemächlichen Tempo, ich bin ja schließlich im Urlaub!!! Und wow, was für eine geniale Aussicht! Alle paar Stufen habe ich gehalten und geschaut! Ich kam mir vor wie in verwunschenen Gärten! Was für tolle Fotos da auf mich gewartet haben! Ich kann es kaum abwarten sie auf dem Computer anzuschauen. Von dieser Treppe gingen imme wieder ganz kleine Wege ab zu den verschiedenen Häuschen und Appartements. Dem einen oder anderen bin ich ein bisschen gefolgt und hab lauter schöne traumhafte Eckchen gefunden.

Nach 447 Stufen hatte ich den Coit Turm und das Ende der Treppe erreicht! Boa - Super schön. Leider kostete die Besteigung des Turmes, so konnte ich da nicht rauf gehen (was noch mehr Stufen gewesen wären!) um von dort ein Panorama Foto schießen zu können. Aber mal ganz ehrlich - es wäre kaum besser gewesen als das, was sowie schon sehen konnte!!

Auf der anderen Seite des Bergleins bin ich dann wieder abgestiegen. Manchmal mit Stufen und manchmal ohne. So kam ich wieder zu den belebteren Straßen und spazierte in einer Galerie herum, folgte der Richtung und kam dann nach China Town. China Town - ich hatte nicht erwartet, wie Chinesisch China Town ist!!! Als ob ich eine unsichtbare Landesgrenze überschritten hätte. Sehr farbenfroh - wie San Francisco selber auch schon, abe doch komplett ganz anders. 

Und von China Town binich einfach immer weiter gerade aus gelaufen, bis zum Union Square und dann die 4th Street entlang und als ich dann dachte, jetzt habe ich es gleich geschafft, gab es noch mal einige Stufen und nochmal drei Straßenblöcke weiter - bis zur Caltrain Station. Da schnell ein Ticket gekauft und ca. 1 Stunde mit dem Zug gefahren (das erste mal, dass ich in den USA im Zug saß!) bis nach Redwood City, wo mich meine Freundin C. bereits erwartete. Auch sie kenne ich von vor 12 Jahren, als ich in Perry, GA, gewohnt hatte und seit dem hatten wir uns nicht mehr gesehen. Schönes Wiedersehen!

Sie lud mich dann zum italienisch Essen ein und das haben wir ausgiebig genutzt um die vergangenen Jahre zu besprechen. Sie hatte in der Zwischenzeit geheiratet und so freute ich mich, 'Zuhause' dann K., ihren Mann kennen zu lernen! Beide sind ein paar Jahre jünger als ich, aber es freute mich zu sehen wie sehr sie ihr Leben als Ehepaar genießen und gestalten. Wie sehr sie sich gegenseitig auf die Nerven gehe und wie tief sie sich trotzdem lieben. Schön!
Je sind sogar soweit gegangen, mir ihr Bargeld zu geben ($28) damit ich den Bus zum Flughafen bezahlen kann und mir etwas zu Essen besorgen kann!! Das mit dem 'Segen empfangen und annehmen' muss ich wohl noch üben, denn es fiel mir schwer es anzunehmen. 

Reisetagebuch 27 - alte neue Freundschaften Teil 2 oder auch 1000 Treppenstufen

13.07.2013 00:27

 

Oh wieder eine kurze Nacht, N. und ich haben schon mal gleich geredet bi - wir mussten schließlich 12 Jahre aufholen! Aber weil er ja am nächsten Tag früh arbeiten gehen musste, sind wir

um 6:30 Uhr

bereits wieder aufgestanden, haben das Frühstück in die Hand genommen und sie unserer Wege gegangen: er zur Arbeit und ich auf Erkundungsmarsch! 
 
Aber dann bin ich doch erst nochmal in einem mini Café eingekehrt, mit Wifi und habe Mails gelesen, meinen gestrigen Blog geschrieben. Und ich hatte vor allem erst kurz ein bisschen Geld am Automaten abgehoben. Da saß ich also mit meinem tollen iPad und leckerem (!!) Kaffee mit Blick auf den Geldautomaten und aus dem nichts heraus fällt mir auf, dass $20 darin liegen. Ich habe gleichmal nachgeprüft, ob ich mein Geld Ei gesteckt hatte - Check. Meines war es also nicht. Und so fragte ich den Herrn, der am Tischchen direkt neben dem Automaten saß, aber seines war es auch nicht und er meinte nur: na das muss wohl ihr Glückstag sein. Und so habe ich $20 gefunden - buchstäblich im Geldautomaten!!
 
Dieser Mann hat dann ein Gespräch mit mir angefangen und es war sehr cool, weil er mir dann plötzlich all diese tollen Tipps gegeben hat,was ich mache könnte an dem Tag, was sehenswert ist und dann auch noch alles zu Fuß! Und er erzählte mir von den 1.000.000 Treppenstufen, die Mann da hoch gehen könnte und es würde sich total lohnenderen dem Ausblick und er erklärte mir sich wie ich sie finden kann, da sie scheinbar in nur sehr wenigen Reiseführern zu finden währen. Und so hatte ich schon gleich meine erste tolle Begegnung für den Tag.
 
Und dann lief ich los. Den Berg runter Richtung Bay unweit es aber so stark bewölkt und nebelig war, konnte ich die Golden GateBridge leider nicht wirklich sehen. Aber das war nicht schlimm. Ich bin dann Ambras entlang gelaufen an den Piers vorbei. Von dem Pier 39 hatte ich schon gehört, aber es war schon besonders, dass ich nun auch hier entlang laufen konnte.
 
 
 
Unterwegs wollte ich mir Dan. Etwas kaufen und es mit der Kreditkarte bezahlen, aber etwas funktionierte nicht und sie machte ich es halt in Bar. Mit den gefundenen $20 passte es ganz gut.
 
Beim nächsten Automaten wollte ich dann noch mal Geld holen, damit ich mir was zu essen kaufen kann und ich kam nicht mehr an mein Geld dran!!! Da machte sich dann etwas Panik breit. Ich hatte nur $11 in der Hand und wusste nicht, wie viel ich für den Zug am Abend brauchen würde, um zu meiner anderen Freundin zu fahren. Ich versuchte immer wieder an verschiedenen Automaten, denn das einer nicht richtig funktioniert, das kann ja vor kommen - aber alle?
 
 
 
Und so habe ich mich von den paar Snickers-Riegeln ernährt, die ich in der Tasche hatte und fand dafür diese Filbert Treppen, von denen der nette Mann am morgen gesprochen hatte.
 
1.000.000 Treppenstufen, das zähle ich nach, dachte ich mir. Und los ging es, im gemächlichen Tempo, ich bin ja schließlich im Urlaub!!! Und wow, was für eine geniale Aussicht! Alle paar Stufen habe ich gehalten und geschaut! Ich kam mir vor wie in verwunschenen Gärten! Was für tolle Fotos da auf mich gewartet haben! Ich kann es kaum abwarten sie auf dem Computer anzuschauen. Von dieser Treppe gingen imme wieder ganz kleine Wege ab zu den verschiedenen Häuschen und Appartements. Dem einen oder anderen bin ich ein bisschen gefolgt und hab lauter schöne traumhafte Eckchen gefunden.
 
 
 
Nach 447 Stufen hatte ich den Coit Turm und das Ende der Treppe erreicht! Boa - Super schön. Leider kostete die Besteigung des Turmes, so konnte ich da nicht rauf gehen (was noch mehr Stufen gewesen wären!) um von dort ein Panorama Foto schießen zu können. Aber mal ganz ehrlich - es wäre kaum besser gewesen als das, was sowie schon sehen konnte!!
 
 
 
Auf der anderen Seite des Bergleins bin ich dann wieder abgestiegen. Manchmal mit Stufen und manchmal ohne. So kam ich wieder zu den belebteren Straßen und spazierte in einer Galerie herum, folgte der Richtung und kam dann nach China Town. China Town - ich hatte nicht erwartet, wie Chinesisch China Town ist!!! Als ob ich eine unsichtbare Landesgrenze überschritten hätte. Sehr farbenfroh - wie San Francisco selber auch schon, abe doch komplett ganz anders. 
 
 
 
Und von China Town binich einfach immer weiter gerade aus gelaufen, bis zum Union Square und dann die 4th Street entlang und als ich dann dachte, jetzt habe ich es gleich geschafft, gab es noch mal einige Stufen und nochmal drei Straßenblöcke weiter - bis zur Caltrain Station. Da schnell ein Ticket gekauft und ca. 1 Stunde mit dem Zug gefahren (das erste mal, dass ich in den USA im Zug saß!) bis nach Redwood City, wo mich meine Freundin C. bereits erwartete. Auch sie kenne ich von vor 12 Jahren, als ich in Perry, GA, gewohnt hatte und seit dem hatten wir uns nicht mehr gesehen. Schönes Wiedersehen!
 
 
 
Sie lud mich dann zum italienisch Essen ein und das haben wir ausgiebig genutzt um die vergangenen Jahre zu besprechen. Sie hatte in der Zwischenzeit geheiratet und so freute ich mich, 'Zuhause' dann K., ihren Mann kennen zu lernen! Beide sind ein paar Jahre jünger als ich, aber es freute mich zu sehen wie sehr sie ihr Leben als Ehepaar genießen und gestalten. Wie sehr sie sich gegenseitig auf die Nerven gehe und wie tief sie sich trotzdem lieben. Schön!
 
Je sind sogar soweit gegangen, mir ihr Bargeld zu geben ($28) damit ich den Bus zum Flughafen bezahlen kann und mir etwas zu Essen besorgen kann!! Das mit dem 'Segen empfangen und annehmen' muss ich wohl noch üben, denn es fiel mir schwer es anzunehmen. 
 
 

Reisetagebuch 26 - alte neue Freundschaften Teil 1

11.07.2013 09:20

Argh - wenn der morgen schneller kommt als wartet!! 

Mein Plan war bereits um 7 Uhr in Redding loszufahren, so dass ich tatsächlich auch einiges an Zeit mit den Little's in Vacaville verbringen kann, bevor ich dann weiter nach San Francisco fahre. 
Es wurde schlussendlich 7:20 Uhr - naja, nah genug dran.
 
Aber ich war so müde!! Das war echt gefährlich - alleine im Auto! So laut konnte ich das Radio gar nicht machen, damit es mich wach hält. So habe ich bereits nach einer halben Stunde eine kurze Rast eingelegt und für ca. 6 Minuten einen Power-Nap eingelegt.
 
Das half für die nächsten 20 Minuten, bevor ich wiede am einschlafen war! Und so bin ich wieder irgendwo rausgefahren, direkt zum Wal-Mart an der Ausfahrt. Frühstück holen und ganz wichtig, irgendwas, was mich wach macht. Diese Energydrinks (Redbull usw.) sind absolut nicht mein fall, vor esse ich normal lieber Kaffeebohnen roh (was gar nicht mal so schlecht schmeckt) aber diesmal war ich dann doch etwas verzweifelt und habe mir so einen Monster Drink (mit Kaffee) geholt und habe den getrunken - das half für eine weitere halbe Stunde. 
Insgesamt 4 kurze Pausen hielten mich irgendwie wach und dann kam ich in Vacaville an. MeinGPS konnte die Straße nicht finden, und so fuhr ich zu einer Nachbarstraße und von dort dauerte es dann noch mal eine halbe Stunde weil ich auf der falschen Seite gesucht habe! :-D Yay für Handys!
 
Und dann habe ich die Little's besucht! So schön sie nach zwei Jahren wieder zu sehen. Schon zwei Jahre! Super schönes Haus und tolle Gemeinschaft. Ich habe von meinen Erlebnissen berichtet und wir haben uns einfach gut amüsiert. Als nächstes haben sie mich zu. essen eingeladen: indisch! Wow! Ich habe mild bestellt - was an diesem Tag scheinbar milder war als sonst und mein Mund hat gebrannt! Ich muss das wohl echt ein bisschen üben mit dem scharfen Essen. 
 
Mein Gemälde konnte ich gestern nicht per Post nach Deutschland schicken, weil es 6 Inch (15,24cm) zu groß war. Und so habe ich einen UPS Store aufsuchen müssen, habe ein Vermögen bezahlt, damit es nun endlich auf dem Weg nach Deutschland ist. Magst du mit mir beten, dass es die Reise gut übersteht? 
 
Ich hatte dann noch ein bisschen mehr als eine Stunde zu fahren um mein Auto am SF Flughafen abzugeben, bevor mein Bekannter N. mich dann dort abholen würde. Ich konnte sogar meinen großen Koffer abgeben, damit ich den nicht die nächsten zwei Tage mitschleppen muss! 
 
Und dann habe ich N. wieder gesehen, zum erstem Mal seit 12 Jahren! Wow so cool. Damals war er 16 und ich 18 und wir haben kaum ein Wort miteinander gewechselt, weil wir beide zu schüchtern waren. Was für eine Reise wir hinter uns haben! Und es war einfach so schön ihn nun neu kenne zu lernen, zu hören, was er die letzten 12 Jahre so gemacht hat und erlebt hat. Wir haben einige Dinge angeschaut, waren am Strand (sehr kalt im Vergleich zu Redding!!), fuhren an dem Ort vorbei, wo die Hippie-Bewegung begann, und sind dann durch die Straßen spaziert um dann griechisch Essen zu gehen. Stunden lang geredet und einfach einen genial tollen Abend gehabt. Ergebnis: todmüde ins Bett gefallen. 
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